Herzlich willkommen beim

Künstler Hans Anthon Wagner.

Unikatminiatur von
Hans Anthon Wagner.
Bildmotiv: Tübingen Motiv-Miniatur von
Hans Anthon Wagner.
Bildmotiv:
Blumenmännchen Blau.

 

Er malt und zeichnet ganz kleine

Bilder, die Sie kaufen können.

 

Die bunte Ortsansicht in der Mitte des linken

Bildes misst genau 45 x 45 mm, das

Blumenmännchen rechts ist 8 x 8 cm groß.

 

Das sind nur zwei von vielen Hundert

Miniaturgraphiken des Künstlers.

 

Klick hier,

und Sie erfahren mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hans Anthon Wagner

Zeichner · Lithograph · Schriftsteller

begrüßt Sie auf seiner Webseite.

 

Hans Anthon Wagner
im MUSEUM ANTHON

 

Als Berufskünstler schuf ich in fast vier

Jahrzehnten weit über 1000 Miniatur-

graphiken, schrieb und illustrierte

mehrere Bücher. Alles zu betrachten und

im Rahmen der Limitierung auch

käuflich zu erwerben im

MUSEUM ANTHON

in Breitenholz bei Tübingen.

 Auch Versand ist möglich.

 

Ein paar Beispiele meiner Arbeiten

folgen hier. Ausführliche gedruckte

Infos erhalten Sie kostenlos auf

Anfrage. (Tel. und eMail siehe unten).

 

5 Miniaturgraphiken von
weit über 1000 gezeichneten
Ortsansichten des Künstlers
Hans Anthon Wagner.

 

Oben: Fünf Beispiele von über 1300 Ortsansichten

 im gerahmten Format von 10,5 x 10,5 cm.

 

Alle gezeichneten Orte unter

www.miniaturgraphiken.de

(Bitte notieren Sie die Webseite zum späteren Aufrufen).

 

 

Es folgt nun eine Auswahl von

 Motiv-Miniaturen  A - Z :

Sehr feine Kunstarbeiten auf Chamois-Lithopapier.

Gerahmtes Bild 10,5 x 10,5 cm. Die Abbildungen unten

geben die hohe zeichnerische Qualität und präzise

Ausführung leider nur unzureichend wieder.

 

Mein Gratis-Angebot für Bildkäufer:

 

Damit der Anlass zur Übergabe der kleinen Kunst-

werke unvergesslich bleibt, schreibe ich auf Ihren

Wunsch hin einen individuellen Text ins Bild, als

Gratulation, humorvolles Attribut, Erwähnung der

Absender und anderes. Mein Service ohne Aufpreis.

 

Beim Zeigen auf ein Bild erscheint der Bildtitel.

 

Alte Buche Alte Fraktur Angler Antenne

 

Apfel m. Wurm Ballonfahrer Bett im Baum Biene

 

Blumenmännchen Blau Blumenmännchen Rot Blumenstrauß Buch

 Christbaum 13 Christbaum-Fahrer Daumen Dreiecke 60.
Auch andere
Zahl möglich.

 

Eichenblatt Einsiedler Elefant Blau Elefant musiziert

 

Eule Farbquadrate kl.1 Farbquadrate kl.2 Farbquadrate 50-1
Auch andere Zahl möglich

 

Farbquadrate 50-2
Auch andere Zahl möglich. Farbquadrate Blau Farbquadrate Grün Fechter

 

Fledermaus Freut sich
das Haus Fuchs liegend Fuchs sitzend

 

Gamsbart Gärtner Gesetzbuch Gipfelstürmer 50

 

Gipfelstürmer 60 Gipfelstürmerin 40 Gipfelstürmerin 50 Gutschein

 

Hahn Hailfingen Hammer Hase

 

Hasentanz Häuser sind ... Hausordnung 11M1 Hausordnung 11M2

 

Hausordnung 11M3 Hausordnung 13M2 Hausordnung 13M3 Hausordnung 14M1

 

Hausordnung 14M2 Hausordnung 14M3 Hausordnung 15M1 Hausordnung 15M2

 

Hausordnung 15M3 Hausordnung 24M1 Hausordnung 28M1 Hausordnung 29M1

 

Hausordnung 30M1 Hausordnung 31M1 Igel Käsekuss

 

Käsereiter Katzen Koch König

 

Korkenzieher Krawatte Kunstdünger Lehner

 

Malerigel Minitypo Motorrad ab Motorrad auf

 

Pantoffeln Pferdchen Punkte Blau Punkte Lila

 

Punkte Rot Radfahrer Radfahrerin Rosenstrauß

 

Säule
mit Gedicht Schäferkarren Blau Schäferkarren Gelb Schäferkarren Grau

 

Schäferkarren Ocker Schaukel Schirm Schlange

 

Schmetterling Schneebaum Schubkarren Schwein

 

Selbstportrait
H.A.Wagner Signet
HAW Sparschwein Stahlhelm

 

Standuhr Storch Streifenbaum Teufel

 

Thermometer Vogelhaus
mit Gedicht Vogelkonzert 50 Wanderer

 

Weidensonne Weintrauben Würfelbaum Wurmlinger Kapelle

 

Wurst Ziege Ziffernmini

 

Motiv-Miniaturen können Sie bei mir bestellen, in Breitenholz

abholen oder zusenden lassen. Beim Zeigen auf das Bild

erscheint der Bildtitel. Verpackt im extra hergestellten

Miniaturenkarton beträgt der Einzelpreis € 80,-.

 

Die besonders aufwändig herzustellenden Bildtitel Alte Fraktur,

Dreiecke 50, Minitypo und Ziffernmini kosten jeweils € 460,-.

Versandkosten je Bild € 2,-.

 

Und hier noch die Schäferkarren-

Philosophie, eines meiner Bücher:

 

Fest gebunden, 168 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

 

Ich schicke es Ihnen gerne. € 19,-; Versand € 2,-.

Für besondere Anlässe auch mit Original-Hand-

zeichnung, Widmung, Gruß, speziell für Sie

gefertigt auf Innenseite 1, Aufpreis € 10,-

 

Wer über 30 Jahre in einem alten Schäferkarren,
fern aller zivilisatorischen Errungenschaften lebt,
hat viel zu erzählen. Hans Anthon hat seine Ge-
dichte und Geschichten aufgeschrieben.

 

Schäferkarren-Philosophie

Gedichte und Geschichten eines Einsiedlers

 

Wer sich für eine Autorenlesung interessiert, erhält auf

eMail-Anfrage gerne weitere Infos. Der Film

 

Autorenlesung
mit Film:
Hans Anthon
Portrait eines
Einsiedlers.

 

„Hans Anthon - Portrait eines Einsiedlers“

könnte Teil Ihrer Veranstaltung sein. Wenn Sie weiter unten

auf den kleinen, grünen Schäferkarren klicken,

erfahren sie mehr.

 

 

Wochentags erreichen Sie mich unter

der Museumsanschrift (ständige Aus-

stellung und mein Atelier), sonst bin ich

fast unerreichbar in meinem Schäfer-

Hans Anthon Wagners Schäferkarren.
Daniel Stahl hat in SONNTAG AKTUELL
darüber berichtet.

Klick für weitere Infos

karren am Rand des Schönbuchs.

E-Mail funktioniert immer.

 

Hans Anthon Wagner

MUSEUM ANTHON

Forsthausstraße 10

72119 Ammerbuch-Breitenholz

Tel. 07073/7977  ·  Fax 07073/7008

eMail: hans-anthon-wagner@web.de

 

 

Praktische Links:

 

Für Ortsansichten:  www.miniaturgraphiken.de/

Für Bücher:  www.breitenholzer-igelverlag.de/

Museum:  www.museum-anthon.de/

 

 

Eine schöne Zeit wünsche ich Ihnen.

 

... Ende der Webseite ...

Danke für Ihren Besuch!

 

Klick zurück zum Anfang.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text aus  SONNTAG AKTUELL  ........................................  20.12.2009

 

Sonntag Aktuell
Der Künstler Hans Anthon Wagner
und sein Leben im Schäferkarren.

 

Leben im Schäferkarren

 

von Daniel Stahl

 

Hans Anthon Wagner ist eigentlich ein ganz normaler

Mensch. Er trinkt gerne ein Schnäpsle und lebt

davon, dass er kleine Bilder von alten Häusern malt

und Gedichte schreibt. Nur seine Wohnung ist anders.

 

Schäferkarren von
Hans Anthon Wagner
im Winter 2009/2010
Foto: Molino

Klein aber fein: Hans Anthon Wagner lebt auf diesen vier Quadrat-

metern auf Rädern. Abends reichen ihm Kerzen zum Lesen. „Ich hab

hier jeden Abend Weihnachtsstimmung“, sagt der Mann im Schäfer-

karren.                                                                  Foto: Molino

 

Was gibt es Schöneres, als bei Minus-Temperaturen in

ein warmes Zuhause zurückzukehren. Hans Anthon Wag-

ner dreht den Schlüssel im Haustürschloss, zieht den

Kopf ein und betritt seine Wohnung. Draußen hat der

Winter zum ersten Mal das Wasser in den Eimern gefrie-

ren lassen, Dach und Wiese sind mit Schnee über­zogen.

Die Hände sind kalt. Drinnen ist es noch angenehm

warm. Im kleinen Ofen rechts neben der Tür glimmt ein

Stück Holz, gerade genug, um den Schäferkarren vor dem

Auskühlen zu bewahren.

 

Hans Anthon Wagner zieht die Türe zu, angelt aus einem

kleinen Fach in der Wand zwei Aststücke, öffnet die

quietschende gusseiserne Ofentür und gibt der Glut neue

Nahrung. Nach wenigen Minuten hört man die Holzschei-

te knacken, schnell tauen auch die Hände wieder auf. Die

Luft im Karren ist trotzdem frisch. Der Karren ist eben

nirgends ganz dicht. Der 64-jährige Schäferkarren-Be-

sitzer setzt sich auf sein Bett, für den Besuch bleibt die

Bank gegenüber. Würde Wagner seine Arme nach rechts

und links ausstrecken, könnte er beide Wände berühren.

Platzangst darf man hier nicht haben.

 

Der Kessel auf dem Ofen dampft schon, an den beiden

kleinen Fenstern und an der niedrigen roten Decke schla-

gen sich Tropfen nieder. Der Tee ist fertig. Jetzt ist Wag-

ner bereit zu erzählen. Warum er seit über 30 Jahren in

einem Schäferkarren lebt. Auf vier Quadratmetern. Ohne

Strom und Wasser. Die Geschichte beginnt, als Wagner

nach dem Studium von Kalifornien zurück in seine Hei-

mat kommt. Bald leitet er ein Designstudio. Gleichzeitig

bereist er die Umgebung, um die alten Orte für die Nach-

welt in Zeichnungen festzuhalten.

 

Auf einer seiner Touren mit dem Fahrrad skizzierte er

seine heutige Wohnung, den historischen Schäferkarren,

Baujahr 1864. Wagner sollte den Karren haben, sofern er

dem Gefährt einen standesgemäßen Stand­ort bieten kön-

ne, so der alte Besitzer. So kaufte Wagner sich eine Wie-

se am Rand des Schönbuchs.

 

Hans Anthon Wagner hat aus der Schäfer-Behausung sei-

nen festen Wohnsitz gemacht. „Aus einer Laune heraus

habe ich im Spätherbst mal im Karren übernachtet“, er-

zählt er. Das war 1974. „Hier konnte ich einfach so für

mich sein.“ Das gefiel ihm. Bald darauf entschied er sich,

in den Karren umzuziehen. „Ich wollte das halt“, sagt er

und lacht zufrieden. Eine andere Erklärung bekommt man

nicht. Zumindest keine, die das Bedürfnis nach rationalen

Gründen zufriedenstellen kann. Vielleicht, weil es tat-

sächlich keine andere Antwort gibt. Hans Anthon Wagner

wollte das halt so. Wie andere sich ein Haus bauen, ent-

schied sich Hans Anthon Wagner dafür, in den Schäfer-

karren einzuziehen.

 

Familie, Eltern, Geschwister waren „nicht gerade begeis-

tert“ von der Idee. Doch sie haben sich damit angefreun-

det. Wagner übergab seine Grafikagentur seinen Mitar-

beitern und konzentrierte sich auf seine Ortsansichten

und Gedichte, die er vor allem in und vor seinem Schä-

ferkarren verfasst. „Anfangs war ich hier auch von Lang-

eweile geplagt“, erinnert er sich. Doch der Schäferkar-

ren-Bewohner kommt gut mit sich selbst klar. „Hier kann

ich auch mal einen Gedanken zu Ende denken.“ Und er

hat ein Brettspiel entwickelt, das er mit sich selbst spie-

len kann, ohne zu wissen, wer gewinnt – er oder er.

 

Doch mit Robinson Crusoe oder dem Alm-Öhi hat das Le-

ben von Hans Anthon Wagner wenig zu tun. Er fühlt sich

nicht ständig als Einsiedler. „Ich treffe ja immer noch

Leute.“ Auch Aussteiger sei falsch, weil er sich nicht

ganz von der Gesellschaft ausschließt. Wer ihn auf der

Straße trifft, sieht einen höflichen aufmerksamen Mann

mit grauen Haaren und einer Weste aus Schaffell. Hans

Anthon Wagner ist einfach ein Mann, der lieber in einem

Schäferkarren auf einer Wiese wohnt.

 

Sein Wohngrundstück hält Wagner geheim, nur wenige

kennen den Weg. Der Schäferkarren steht irgendwo am

Waldrand am südlichen Hang des Schönbuchs und so gut

versteckt, dass kaum jemand zufällig vorbei kommt.

Manche Wanderer finden die Klause doch. Dann schrei-

ben sie auf die raue grau gestrichene Karrenwand, von

der an einigen Stellen schon die Farbe abblättert, kleine

Nachrichten: „Das ist ein Leben, wie ich es mir wün-

sche“. Irgendwo steht auch: „Kann ich hier einziehen?“

„Leider nein. Schon besetzt“, hat der Bewohner darunter

vermerkt. Doch wenn Hans Anthon Wagner zu Hause ist,

lädt er Wanderer gerne auf ein Schwätzchen vor seinem

Karren ein, von wo man die ganze Gegend überblickt. Ein

Gast war so fasziniert, dass er den Schäferkarren beim

Denkmalamt als Kleindenkmal gemeldet hat.

 

Tatsächlich ist der Karren eine Mischung aus Denkmal

und Museum. Hier erlebt jeder Besucher, wie wenig

Raum einem Menschen zum Leben reichen kann. Viele

Leute haben Betten, die so groß sind wie der ganze Schä-

ferkarren. Das Leben ist überschaubar hier draußen am

Waldrand. Über dem schmalen Bett auf einem Brettchen

hat Wagner einige Bücher, daneben liegen Bleistifte für

Notizen und Skizzen. Über dem Tisch an der hinteren

Karrenwand lagern in zwei Regalfächern Brot, Käse und

selbst gemachte Marmelade. Neben dem Essensregal

hängen Kleiderbügel. Kein Platz ist verschwendet. Das

Esszimmer ist das Wohnzimmer, das Wohnzimmer ist

auch das Schlafzimmer. Nur das Bad ist draußen.

 

Hans Anthon Wagner öffnet die Karrentür, tritt einen

Schritt von seiner Wohnung auf die Erde herunter. So

kann er bequem in den Spiegel sehen, der an der geöffne-

ten Türe hängt. Im Bad ist es heute recht kalt. Die Kat-

zenwäsche fällt aus, das Wasser, das Wagner von seinem

Dach sammelt, ist eingefroren. Zum Zähneputzen reicht

eine Hand voll Schnee. Das stille Örtchen hat sich

Wagner weit hinter seinem Karren im Gebüsch gebaut.

 

Nach dem Aufstehen geht Hans Anthon Wagner in sein

Künstleratelier. Auf einem Trampelpfad läuft er nach

Breitenholz. Auf der gefrorenen Erde knirscht der Schnee

unter seinen Sohlen, während er sich unterwegs unter

Ästen duckt, die fast sein Gesicht streifen. In Breitenholz

hat er sich ein Atelier samt Werkstatt eingerichtet, seinen

Arbeitsplatz, den er jeden Wochentag einnimmt. „Ich

glaube, diese Disziplin ist notwendig. Sonst kriegst du

nichts zustande.“ Rund 1300 Ortsminiaturen hat Wagner

gezeichnet – Häuser- und Dorfansichten aus der gesamten

Umgebung. Jedes einzelne der 1300 Bilder hat er spiegel-

verkehrt auf eine Kalkschieferplatte übertragen und damit

200 Abzüge gedruckt. Nach über 30 Jahren mit den Orts-

miniaturen hat es ihm dann gereicht. „Ich war mit Ernst

dabei und hab das auch gerne gemacht, doch jetzt muss

mal wieder mehr Humor in meine Arbeit.“

 

Heute zeichnet er witzige kleine Bildideen, die er mit

Sprüchen versieht. Zeichnen ist sein Broterwerb. Zwar ist

das Leben am Waldrand nicht teuer. Aber auch ein selbst-

ständiger Einsiedler bezahlt Steuern, hat Portokosten,

braucht Arbeitsmaterial. Etwas Geld spart Wagner auch

für das Alter, falls er irgendwann aus seinem Karren

ausziehen muss.

 

Am Abend macht sich Hans Anthon Wagner auf den

Heimweg. Eine Dusche gibt es im Atelier, auch einen

Schrank, aber keine Matratze. „Manchmal habe ich

abends keine Lust mehr, noch den weiten Weg den Berg

hoch zu laufen“, sagt er. „Doch am nächsten Morgen bin

ich wieder glücklich, dort oben aufzuwachen.“

 

 

 

 

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